Brandenburgische Jahreszeiten

Sonntag, 14.11.2021 18:00 Uhr, Kulturkirche Altona

Brandenburgische Jahreszeiten

3G – FÜR GETESTETE, GEIMPFTE & GENESENE

Italienisches Drama, französischer Charme und polnische Volksmusik sowie warmer Flötenklang und vertonte Naturidylle erklingen mit Solisten und dem Kammerorchester des Hamburger Konservatoriums.

Tickets: www.kulturkirche.de/termine/brandenburgische-jahreszeiten/

Programm

Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Aus: Suite in a-moll

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Brandenburgisches Konzert Nr. 4 G-Dur BWV 1049

Antonio Vivaldi (1678-1741)
Aus: Die vier Jahreszeiten
Frühling, Herbst & Winter

Blockflöten Solo:          

  • Katrin Krauß-Brandi
  • Aurelia Preu, Stipendiatin der Begabtenförderung am Hamburger Konservatorium (Hans-Kauffmann-Stiftung)

Violinen Solo:              

  • Eva Christine Westphal, Stipendiatin der Begabtenförderung am Hamburger Konservatorium (Hans-Kauffmann-Stiftung)
  • Sornitza Patchinova
  • Rafael Regilio

Kammerorchester des Hamburger Konservatoriums
Konzertmeisterin: Sornitza Patchinova
Leitung und Cembalo: Michael Petermann

Italienisches Drama, französischer Charme und polnische Volksmusik verbindet G.P. Telemann zu einer Suite für Blockflöte, Streicher und Basso continuo in seiner Suite in a-moll und verarbeitet französische, italienische, deutsche und osteuropäische Elemente. Die Suite ist aber weitaus mehr als eine Zusammenstellung der verschiedenen Nationalstile des Barockzeitalters. Telemann kombiniert, mischt die Elemente und bringt eine ganz eigene Virtuosität in die Musik. Schon seine Zeitgenossen rühmten ihn als Meister des ‚gout mélange, des vermischten Geschmacks.

Im vierten Brandenburgischen Konzert J.S. Bachs spielen drei Instrumente eine ganz besondere Rolle: Zwei Blockflöten und eine Solovioline. Die Blockflöten bezeichnet Bach in diesem Konzert als „Fiauti d’echo“, Echoflöten. Was mit dieser merkwürdigen Bezeichnung gemeint sein könnte, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Waren es besondere Instrumente, die heute nicht mehr bekannt sind? Bezieht sich die Angabe auf den musikalischen Einsatz der Flöten? Oder ging es gar um die Positionierung der Musiker im Raum? Die Blockflöten jedenfalls geben dem ganzen Konzert ihren großen Charme, taucht ihr warmer Klang das Konzert doch in eine sehr pastorale Atmosphäre.

A. Vivaldis spätestens 1725 entstandenes Werk ist sein bis heute bekanntestes und beliebtestes – eine Art frühe Programmmusik, welche sich als Gattung eigentlich erst im 19. Jahrhundert etablierte. Die »Vier Jahreszeiten« haben die unvergleichliche Gabe, Naturempfindungen hörbar zu machen. Der Frühling lässt im ersten Allegro die Natur gewissermaßen erwachen: Die Vögel trillern und zwitschern, Blätter rauschen, eine vertonte Naturidylle. Im Herbst befinden wir uns auf einer Jagd, im Winter schließlich klirrt die Kälte, wir schlittern auf dem Eis und stapfen durch den Schnee. Und im zarten mittleren Largo lässt das Pizzicato der Solovioline uns von Schneeflocken träumen.

Dies ist eine 3G-Veranstaltung, also für nachweislich getestete, geimpfte und genesene Anwesende (Zuschauer, Künstler & Personal). Was das im Einzelnen für Ihren Besuch bedeutet, erfahren Sie hier: https://www.kulturkirche.de/news/hello-again/

Tickets: www.kulturkirche.de/termine/brandenburgische-jahreszeiten/